Samstag, 4. Juli 2015

Halbzeit!

Snüti ist ernsthaft schon ein halbes Jahr alt. Krass, wo ist die Zeit hin?!  Lag ich nicht gerade noch im Kreissaal und war überwältigt von diesem Wunder? Dann folgte ein sanftes Ankommen mit achtsamen Wochenbett und vorsichtigem Kennenlernen. Jetzt bist Du schon ein so fröhliches Baby mit ganz eigenem Willen, was sich sehr interessiert für Menschen und diese neue spannende Welt. Danke, dass Du da bist und unser Leben so bereicherst mein kleiner Spatz. Wir lieben Dich überalles!


Hier ein kleines Update der neusten Erlebnisse: 


  • trägt Windelgröße 3 von Aldi 
  • Konfektionsgröße 68/74
  • dreht sich, rollen noch nicht
  • erzählt und kreischt in allen möglichen Tonlagen
  • wird voll gestillt und kriegt ab und zu ein Brötchen, Gurke, etc. zum befummeln und ankatschen ;o) 
  • hantiert eifrig mit dem Löffel, "trocken" und testweise auch mal mit Brei 
  • nach jedem Essen ist eine Vollbadung theoretisch nötig ;o) 
  • hat jetzt ein großes Beistellbettchen vom Schweden, was sie akzeptiert und auch drin schläft
  • falls sie nicht drinschläft, weiterhin bei Mami
  • die Nächte sind von toll (einmal trinken) bis chaotisch (x mal trinken!!!)
  • sie zeigt jetzt deutlichen Unmut: beim anschnallen im Kindersitz, beim Mütze aufsetzen und nach dem Baden beim abtrocknen
  • wenn ich 1mm aus dem Sichtfeld gehe, rastet sie aus
  • bin ich dabei, ist sie ein Sonnenschein und best friend mit jedem und allem
  • sie untersucht eifrig ihre Umgebung: Lavendel, Schneebesen, Haare, ...
  • hält sie Mittagsschläfchen und geht abends gegen halb acht in die Heia
  • wird permanent getragen wenn wir unterwegs sind, mit Kinderwagen momentan sehr selten! 
  • hat jetzt einen Kinderreisepass


Was geht bei Mama Onion? 


  • plant eifrig Projekte, u.a. Fotostudio und Prints
  • kocht selbst und spart dabei fleißig
  • hat viele Wünsche aber keine Kohle 
  • organisiert das Zuhause immer mehr zu einem halbwegs ordentlichen Ort
  • nutzt die "Mittagspause" zum Yoga machen, BBP oder bisschen arbeiten
  • ist ständig bei der Schwägerin im Geschäft 
  • wünscht sich etwas mehr Zeit zum durchatmen
  • ist leicht unzufrieden, da die Figur noch recht schwabblig ist :-( 
  • aß viel aus dem Garten, u.a. Minze, Erdbeeren, Kirschen...
  • Selfcare-Moment: jeden Tag frisches Essen und schminken und lesen!


Was geht bei Papa Onion? 
Mieze Schindler... ohne Worte ^^

  • viel arbeiten und Zukunft planen
  • die letzte Zeit war geplagt vom lernen fürs Studium
  • ...und den entsprechenden Prüfungen! 
  • wünscht sich mehr Zeit für die Familie! 


Ansonsten: ES IST HEIß! Die nächste Wohnung wird schattiger und nicht DG ;-)


Donnerstag, 18. Juni 2015

Tops und Flops unserer Erstausstattung

Sind wir mal ehrlich: ich war extrem verwirrt in der Schwangerschaft was Anschaffungen fürs Baby angeht. Erschlagen von der Auswahl und schlichtweg nicht wissend, auf was es ankommt. Kurz vor der Entbindung begegnete mir der Satz: "Du bist nie vorbereitet" und genau so kam es auch ;-) Vielleicht auch deswegen, weil sich nicht alles planen lässt! Anschließend zeige ich Euch mal was für uns funktioniert hat und was eher nicht. Vieles haben wir erst besorgt als unser Snüti frisch da war und ich im Wochenbett war.

Tops:

Beim Wickeln / im Bad

  • ein hochwertiges Öl zum baden (wir benutzen Mandelöl)
  • Wickeltisch, den man an die Wand schraubt und aufklappen kann. Spart Platz! 
  • ein Doppelkammereimer für Windeln und Babywäsche
  • Krankenhausunterlagen in 60 x 60 cm, ersetzen die teuren Wickelunterlagen aus der Drogerie

Für die Mama:

  • Medela Auffangschalen für die überschüssige Muttermilch
  • "Retterspitz äußerlich" beim Milcheinschuss, hat mir das Leben gerettet! 
  • Multimam-Kompressen und Lanolin für wunde Brustwarzen
  • Still-BH und Stoffeinlagen aus Seide-/Wollegemisch
  • Eichenrinde für den Damm
  • praktische Kleidung, die nicht einengt und die einfach locker sitzt --> ich hab durch die Hormone so geschwitzt

Unterwegs:

  • modulares Kinderwagensystem Book Plus von Peg Perego: über die Vorzüge habe ich in einem anderen Artikel schon berichtet. Die Kurzfassung lautet: zusammenklappen und auseinanderbauen in wenigen Handgriffen möglich! Leicht und super zu transportieren. Wendige Schwenkräder sind perfekt fürs einkaufen.
  • Isofix Station: ein Klick und die Babyschale, ebenso von Peg Perego, ist drauf. Für kurze Einkäufe kann sie auf dem Kinderwagengestell montiert werden mit einem Klick. 
  • Ein Wagensack für den Winter und eine Kinderwagenkette (ab 6 Wochen)

Schlaf:

  • Swaddle Me zum pucken: damit schlief Snüti ab circa 7 Wochen durch und erschreckte sich nicht ständig vor den eigenen Händen
  • eine Nachtischlampe mit Touchfunktion. Jedes mal den Anknipser suchen, hat nicht funktioniert. 
  • ein flaches Nachtischchen: mit Lampe, Getränk für die stillende Mama und am Anfang noch Lefax. 
  • ein großes Bett ;-) Selbstredend!

Verschiedenes:

  • elastisches Tragetuch (benutzt bis 12 Wochen): hat sich als Wunderwaffe gegen Bauchweh und allgemeine Anpassungsschwierigkeiten entpuppt. DAS Bindungswerkzeug schlechthin <3 Jetzt tragen wir im gewebten Tuch und manchmal in der Manduca. 
  • Spucktücher: für Kotze, Sabber, Milch und vieles mehr xD
  • Hochstuhl mit Liegefunktion "Siesta" von Peg Perego: wir hatten keinen Stubenwagen und haben ab Woche 4, nachdem ich so ganz langsam das Bett verließ, Snüti ab und zu in den flach eingestellten Hochstuhl gelegt, damit sie einfach mit "dabei" war. Das ist sie bis heute und es hat sich als Glückstreffer erwiesen. 
  • dickere Baumwolldecke: für den Kinderwagen zum zudecken, in der Babyschale zum wärmen oder als weiche Unterlage auf dem Hochstuhl, ausserdem auch als Pucktuch geeignet. 

Kleidung:

  • Wickelbodies: sehr praktisch, da diese nicht über den Kopf gezogen werden müssen. 
  • auch wenn vielfach davon abgeraten wird zu kleine Sachen zu kaufen: wir waren froh drüber! Unsere Maus wäre in Gr. 62 verloren gegangen. Sie kam mit gerade mal 46 cm auf die Welt. Also ich finde ein paar wirklich passende Sachen in Gr. 50/56 mehr als richtig. Wir hatten diese Größe 8 Wochen lang. 
  • Strampler und Schlafanzüge mit Füßen und die sich unten öffnen lassen: am Anfang dachten wir wir machen Snüti kaputt, weil das Handling noch so ungewohnt war. Daher ließen wir die Kleidung tags und nachts an und konnten zum windeln wechseln für alle Beteiligten angenehm "Zugang" kriegen ;-) 
  • generell Kleidung aus Baumwolle und kein Frottee oder Samt, da diese zu Hitzestau neigen und zu wenig atmungsaktiv sind
  • Söckchen, die nicht so einfach abgehen. Unsere sahen aus wie kleine weiche Schuhe mit einer breiten Krempe oben dran. 

Flops: 

  • Wiege / Stubenwagen: wie oft hat sie effektiv drin geschlafen? Vielleicht dreimal? Snüti schläft im Familienbett, was sich als deutlich praktischer erwiesen hat für das nächtliche Stillen. Ich würde maximal zu einem Beistellbettchen raten, wer möchte, dass Kind nicht mit im Ehebett schlafen soll und trotzdem im Elternschlafzimmer
  • Bettwäsche und Bettset für die Wiege/Kiwa: die kleine Decke (80 x 80 cm) haben wir am Anfang ein paar mal benutzt, weil wir ständig dachten, dass Snüti eventuell zu kalt ist :-D seitdem liegt sie traurig im Schrank auf dem Mamikreiselstapel. Wir haben jede Menge Spannbetttücher, wasserfeste Unterlagen gekauft für die Wiege. Alles liegt unbenutzt im Schrank. Schade ums Geld! 
  • Heizstrahler: wir haben eine Heizung im Bad und das Teil nicht mal montiert... 
  • Badethermometer: ich halt die Hand rein, das reicht ;-)
  • "Niedliche" und total stylische Babysachen, die entweder total unpraktisch waren oder total eng geschnitten waren wie Leggings und Pullover, die man über den Kopf quetschen musste
  • Stillkissen: in der Schwangerschaft war es wirklich praktisch zum schlafen. Ich hatte sogar zwei Stück! Anfänglich nutzten wir es tatsächlich zum stillen, sind aber ganz schnell zu anderen Positionen übergegangen, weil es immer ein ganz schönes Gewurtschel war! 
  • Spieluhr: in der Schwangerschaft als Ritual immer aufgelegt, dann haben wir es nie wirklich benutzt. 
  • Schnuffeltuch: einfach nur NEIN
  • jegliche Fläschchen... hat sie gar nicht erst genommen das eine mal als ich abgepumpt habe, außerdem stillen wir ja voll :)
  • Extra Wickeltasche: beim Kinderwagen war eine dabei. Mittlerweile habe ich mir eine schöne Handtasche gekauft. Wenn ich das ganze Zeug schon mitschleppen muss, dann wenigstens mit Stil. Es muss aber keine überteuerte Wickeltasche sein, eine normale Handtasche reicht aus! 
  • Extra Stillkleidung: dafür habe ich leider viel Geld ausgegeben, weil ich dachte das sei ein Muss. Mittlerweile ziehe ich das Shirt einfach hoch oder achte darauf, dass das Kleid am Ausschnitt elastisch ist. Die Stillöffnungen verwirren mich. teilweise 


Was erst deutlich später interessant wurde: 

  • Spielebogen (ab 8 Wochen)
  • Babyphone (ab 5 Monate)
  • Schlafsack (ab 4 Monate), 
  • Schnuller (ab 11 Wochen)
  • Milchpumpe (19 Wochen)
  • jegliches Spielzeug erst ab 3 Monate









Sonntag, 14. Juni 2015

23 Wochen und echt auf Zack ;-)




Lieblingsbeschäftigung: alles angrabschen und befühlen, ganz nah bei Mama sein

Lieblingsspielzeug: 

- alles was in Greifweite ist wird auch angegrabscht (das kann auch mal meine Brustwarze sein, auaaaaa!!!)

Das ist neu: 

- Mäuschen hat sich gedreht
- wir halten jetzt Mittagsschlaf, die Betonung liegt auf "wir" ;'D
- von links nach rechts kugeln und selber zum andocken finden
- Zeiten und Strukturen werden wichtiger
- beim Stillen totaaaaal abgelenkt sein und nach allem greifen
- erste BLW Erfahrung
- die Augenfarbe verändert sich gerade, sie wird eher bräunlich (zuerst hatte sie meine Augen)
- die Wimpern unten wachsen und verfärben sich dunkel
- sie ist fast 70 cm groß und wiegt über 7 Kilo... wann ist das bitte passiert??? :-O

Das mag ich gar nicht: 

- müde sein
- wenn mir was weh tut 
- wenn mir was nicht gelingt

23 Wochen Eltern sein Erkenntnis:

  • wie laut so ein kleiner Engel sein kann
  • nur ein Buch ausleihen und nicht 10!
  • Gut Ding will Weile haben, es geht nicht alles aufeinmal 
Sorgen: ob wir immer alles richtig machen?
Schreckmoment: als ich die ungefähre Steuernachzahlung für das Elterngeld ausrechnete ... zum Glück hatte ich einen Rechenfehler, aber das ist so oder so nicht fair in meinen Augen. 
Geshoppt: ein neuer und auf längere Zeit ausgelegter Reboardkindersitz, den man drehen kann zum Einstieg. Mein Rücken dankt es! Außerdem ein Babyphone von Ikea
Dafür fehlt die Zeit: für jegliche Aufgaben für die man sich länger konzentrieren muss... ich möchte so gern lesen und lad mir viel aus der Bibo runter, was ich dann nicht schaffe :(

Ein glücklicher Moment: Ihr zuckersüßes schelmiges Lachen  :-) 
Nächte/Schlaf: Mittagsschläfchen klappt wunderbar, sie kommt ein bis zwei mal die Nacht und ist aber jetzt viel früher als sonst munter! 
Darüber freuen wir uns: Bald ist Urlaub! ENDLICH!
Das macht Mama glücklich: Mama hat neue Haare :-D und plant schon wieder eine Neugestaltung des Wohnzimmers. 
Das macht Papa glücklich: Mit Snüti kuscheln :)


Britax Römer Dualfix in unserem 2er Active Tourer BMW

... mit extrem praktischer Drehfunktion

... und Eule ^^




Sonntag, 24. Mai 2015

Durchatmen, 20 Wochen!

....schicke, junge Dame ;-)
Lieblingsbeschäftigung: bei Mama sein und stillen, stillen, stillen (und wenn's geht noch getragen werden, jetzt neu in der Manduca!)

Lieblingsspielzeug: Haare sind spannend, zum dranziehen, und Ketten :-)


Das ist neu: Ich mache allerlei Kaubewegungen und kichere seit Donnerstag ganz süß, sie fängt an zu fremdeln bzw. ich muss immer in der Nähe sein


Das mag ich gar nicht: Lärm, zu viele Leute, müde sein


20 Wochen Eltern seinErkenntnis:

  •  wir müssen noch so viel für den Urlaub vorbereiten
  • Krankes Kind = kranke Eltern (vor Sorge)
  • hinterher ist man oft schlauer (Auswahl Kinderarzt, Autositz, ...)
Sorgen: unser Schatz hatte Mittelohrentzündung und dazu noch ganz schön Husten und Schnupfen
Schreckmoment: ein glühendes Baby 
Geshoppt: Schläfsäcke für den Sommer, eine kleine Sonnenbrille UV Hut + Anzug und ein Tencel Blüschen und zwei weitere Schnäppchen für die Mami :) 
Dafür fehlt die Zeit: weiter aufräumen, Leute treffen, FRISÖR

Ein glücklicher Moment: Als Snüti beim Spaß machen auf einmal anfing richtig zu kichern :) 
Nächte/Schlaf: Tendentiell schlechter, allerdings versuchen wir uns gerade am Mittagsschlaf
Darüber freuen wir uns: Unsere schöne Balkonmuschel und dass wir uns haben. 
Das macht Mama glücklich: ein lachender Engel jeden Früh. 
Das macht Papa glücklich: Mit Snüti kuscheln :)


Es kam alles zusammen, der 19. Wochenschub, Erkältung mit Mittelohrentzündung und dazu ab und an die bösen Zähnchen, die drücken. Da blutet einem als Erstlingsmutter schon das Herz. Nicht förderlich sind dagegen unsensible Bemerkungen der Kinderärztin a la: "Da müssen sie jetzt durch". Als ich selber krank wurde, war ich Arvid sooooo dankbar dass er einen Tag zu Hause blieb und uns versorgt hat. Dann wurde er selber krank... ^^ aber trotzdem ;) Jetzt sind wir quasi kollektiv verseucht. Mich plagt noch ein ganz schöner Husten. Ich bin dennoch froh, diese Krankheit ohne großartige Medikamente überstanden zu haben. Snüti und Papa allerdings brauchten was. 

Kannste selber essen, Mama!
Am Freitag fand das Beikostseminar in der Hebammenpraxis statt. Ich liebe unsere Hebamme. Es war quasi eine kostenlose Lehrstunde über BLW :-D Was ich also sowieso machen wollte. Snüti verschmähte Mango und Melone, hat aber mal kurz dran gelutscht. Heute habe ich mal versucht Banane zu füttern, allerdings gab das auch nur einen angeekelten Blick. Daraus schließe ich, sie ist noch nicht so weit und das ist ja in Ordnung! Dafür sind die Stillfrequenzen ganz schön gestiegen. UFF! Da denkt man ja schon, na reicht das alles noch??? Ich weiß, dass die Milchbildung dadurch ja angeregt wird. Ausserdem war ich ja selber krank und dadurch "bedürftig" und brauchte meine Energien mehr für mich. Auf jeden Fall ist keiner verhungert! Ich habe jetzt wieder viele neue Rezepte, die ich ausprobiere und die Snüti kosten kann. Es geht doch im Grunde um eines: gesunde Ernährung, ausgewogen und lecker. Man muss ja nicht alles nur fürs Baby kochen. Das Ziel ist ja die Familienkost. Und wenn es doch ab und zu mal ein Gläschen wird, dann ist es halt so (unterwegs zum Beispiel). Das liegt alles noch in weiter Ferne, da ich bisher keine Beikostreife erkenne. 


Apropos kochen... die Marley Spoon haben wir ausprobiert! Zwei mal habe ich gekocht, einmal der beste Papa der Welt. Ich muss sagen, wir waren positiv überrascht. Die Lebensmittel waren frisch und von bester Qualität. Kein Billigzeug sondern zum Beispiel Sahne von Demeter oder Fleisch vom glücklichen Schwein. Alles liebevoll verpackt und beschriftet. Wer lesen kann, kann auch kochen, sagt schon meine Mutti. Wir konnten alles problemlos nachkochen und das ist eine echte Inspiration für weitere Versuche. Als Alternative zum Essen gehen am Wochenende, werden wir uns immer mal eine Box gönnen! 




Mit idiotensicherer Anleitung ;-)

Spaß beim kochen ;-)

Schöne Pfingsten! :-)
Neue Balkonmuschel :-) 




 Schöne Pfingsten Euch allen!




Donnerstag, 14. Mai 2015

Kleine Erleichterung und Bilder

Es hat sich seit Sonntag deutlich gelegt. Wir haben einen Gang zurück geschaltet und diverse Verabredungen nicht wahrgenommen und uns einfach mehr drauf eingelassen, dass es momentan eben nicht so "pflegeleicht" ist. Ich denke auch, ein paar Zähnchen durchschimmern zu sehen. DAS erklärt widerrum so einiges an schlechter Laune. Ansonsten merke ich richtig, wie sehr unser Snüti arbeitet! Sie würde, wenn sie könnte, definitiv mal was kosten am Tisch. Seit circa einer Woche macht sie Kaubewegungen und beobachtet mich beim essen! :-) sie sitzt jetzt ab und an beim essen auf meinem Schoß und ist total zufrieden, dabei sein zu dürfen. Die Babywippe habe ich aussortiert, das war eher so eine Art Verwahrstation. Jetzt liegt Snüti auf einer Krabbeldecke und übt an ihrem tollen Babygymnastikzenter von Mamikreisel. Die große Mama ist fleissig gewesen diese Woche, denn morgen steht ein Shooting an. Ansonsten ist die tägliche Arbeit von Haushalt, Wäsche und Co. gut im Griff. Ich optmimiere wo ich Zeit sparen kann und wo Geld! Seitdem ich selber koche und mir das sehr viel Spaß macht, isst der beste der Papa der Welt mein Selbstgekochtes total gern. Es macht mir sehr viel Spaß! Ich führe auch immer mehr Ordnung in unserer Wohnung ein und überlege zwei Einbauschränke für das Treppenhaus bauen zu lassen. Wenn Snüti so in frühstens einem Jahr ihr eigenes Reich bekommt, wars das mit ner Menge Stauraum für uns. Bis dahin heißt es decluttern und sinnloses Zeug loswerden und den Rest schön ordnen. 

Hier ein paar kleine Impressionen, die gleichzeitig einen Kameratest für die Zweitcam am Freitag darstellen ;-) 

Baby Sport :-) 
hardworking Baby ^^

Vor einiger Zeit hatte ich ganz schön Probleme mit schmerzenden Handgelenken. Vorallem in der Frühe! Ausserdem fühlte ich mich im ganzen wie 80 anstatt wie 30. Ein Blutcheck beim Hausarzt ergab einen Vitamin D Mangel und seitdem supplemeniere ich es und achte viel mehr darauf, öfters raus zu gehen. Dann hatte ich mich belesen und stieß auf die basische Ernährung und die positiven Auswirkungen auf den Körper. Viele Zivilastionskrankheiten des Bewegungsapparates und auch Blutdruck, etc. gehen auf die zu viel Säure im Körper zurück. Vorallem wer zu viel Fleisch, Milch, Zucker isst, neigt zu Übersäuerung. Auch wenn man ständig sauer ist, im Sinne von wütend sein, kann man übersäuern. Ich bin kein Veganer oder Vegetarier, dennoch achte ich nun etwas mehr, darauf, was ich so zu mir nehme. Alleine schon um ein gutes Vorbild für Snüti zu sein. Ausserdem danken es meine Knochen mir. Ich verzichte vorallem auf Milch, Zucker und übermäßgen Fleischkonsum. Es wirkt und auch meiner Psyche geht es besser! Just my 2 cents...

Tägliche Dosis: Vitamin D, Eisen und ab und an ein Basenpulver! 
Ausserdem hatte ich ja angekündigt, eine Kochbox testen zu wollen. Es geht mir darum, festzustellen, ob es wirklich Zeit spart. Mich interessieren vorallem die Portionsgrößen und die Qualität und Frische der Lebensmittel.

wird nächste Woche getestet: eine Kochbox von Marley Spoon.
Ich befürchte, dass es auf lange Sicht zu teuer ist!
Trotzdem, Versuch macht klug :-)
Andere Impressionen unserer Essenskultur: 

Grüner Smoothie. In aller Munde! Auch in unserem, nur selbst
gemacht zu einem deutlich günstigeren Preis als die teuren Supermarktsmoothies.
Chia Samen kommen täglich übers Müsli. Der viel umworbene
Chia Pudding mag nicht gelingen. Saitan Schnitzel
haben wir mal ausprobiert. Wirklich interessant,
machten leider nur sehr kurz satt, da sie so gut wie nur
aus Weizen bestehen. Man brauch also eine Proteinbeilage! 

Erdbeeren von Mama :-) aka Omama :-)
Unser Zuhause :-)




Mama Onion mit vielen neuen Plänen im Kopf :-)




Montag, 11. Mai 2015

Schub-I-Du

... oder auch, ich habe heute keine Fotos für Euch. Die letzten Tage waren echt schwer und geprägt von einem Wachstumsschub unseres Babys. Die letzten Schübe waren in meinen Augen total harmlos und ein echter Witz dagegen.

Sie ist nun 18 Wochen alt und letzte Woche ging es los mit der totalen Unzufriedenheit. Sie hat entweder geweint oder genörgelt, den ganzen Tag von früh bis spät. Ausser bei den Mahlzeiten oder falls sie doch mal geschlafen hat. Puh, das war anstrengend!

Mir wurde auch klar, warum sie so "sauer" und teilweise richtig wütend ist. Das wollen und nicht können ist das Problem. Nach einem Spielzeug oder der Mama greifen wollen, was allerdings nicht klappt, da man weder sprechen noch krabbeln kann. Unser armes Baby. Mir tut das richtig leid und ich habe dann die Empathieoffensive gestartet und konnte mit der Situation dadurch besser umgehen.

Heute ist Snüti deutlich friedlicher. Mal sehen wie lange ;-) Das wachsen geht weiter und nicht umsonst heißt es "Wachstum tut manchmal weh". Als Mutti wächst man denke ich immer ein Stück mit!

Montag, 4. Mai 2015

Outsourcing für Eltern

Die liebe Zeit! Uns beiden wurde neulich beim abendlichen Schwatz klar, wie kostbar sie ist und wie wenig vorhanden. Die meiste Zeit verbringt man auf Arbeit und der damit verbundenen Anfahrt. Das sind bei uns schon mal locker zehn Stunden, die momentan der beste Papa der Welt nicht zu Hause ist. Die wenige Freizeit verbringt man mit dem Haushalt und versucht so gut es geht nicht im Müll zu versinken bzw. diesen irgendwie im Zaun zu halten. Die Wäsche muss gewaschen werden, die Spülmaschine ein und ausgeräumt, Lebensmittel eingekauft,  Post bearbeitet sowie andere diverse Aufräumaktivitäten, die erledigt werden wollen. Täglich kommen da bestimmt ein bis zwei Stunden zusammen. Essen möchte man auch ohne einfach nur eine Dose aufzumachen. Und dann gibt es Termine wie Freunde und Familie treffen oder Termine offizieller Natur, z.B. Arztbesuche. Tja und dann möchte man ja auch irgendwann schlafen. Ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Und hier ist noch keine Rede von Hobbies oder einfach mal "nichts tun".

THAT'S Life?! Im Grunde "verschwendet" man seine Zeit mit den immer selben Tätigkeiten. Die wenige Zeit, die einem bleibt verbringt man damit sozialen Verpflichtungen wie Familienbesuchen, etc. nachzukommen. Denn jeder will sein Stück vom (Baby-)Kuchen. Als uns das klar wurde, überlegten wir wie wir zu mehr Zeit für UNS kommen könnten. Ein paar Ansätze haben wir für uns gefunden und teilweise schon umgesetzt.

Outsourcing Ideen für junge Eltern - ein paar Ansätze:

Amazon Prime Mitgliedschaft: die hat schon halbe Leben gerettet oder auch Brustwarzen im Wochenbett :-D man kann sich so gut wie alles liefern lassen, seien es Windeln, Stillzubehör, Spielzeug, Technik, teilweise sogar Lebensmittel und Medikamente. Der Vorteil: kein aus dem Haus gehen nötig, die gewonnene Zeit kann mit der Familie verbracht werden oder zum alleinigen Entspannen. Das geht allerdings nur, wenn die Sachen nicht jetzt und gleich benötigt werden.

Haushaltshilfe: ein ganz wichtiger Punkt und ich bin bestimmt keine neureiche Hausfrau mit reichem Mann. Wir haben ab Geburt von Snüti beschlossen, dass wir uns das leisten werden. Alle zwei Wochen kommt die liebe Yvonne zu uns und reinigt unsere Wohnung inkl. Bad und Küche. Sie hängt die Wäsche auf, bezieht die Betten neu, und vieles mehr. Das zeitliche Budget sind pro Einsatz 3 Stunden (!). Es ist wirklich bezahlbar, legal und dazu noch steuerlich absetzbar als haushaltsnahe Dienstleistung. Wenn es das Budget zulässt, gerne öfters.

Selbst unsere Balkonkästen haben wir bepflanzen lassen für einen wirklich schmalen Taler. Es ist wirklich billiger als man denkt! Das Erde schleppen entfällt und auch optisch hätte ich das gar nicht so gut hinbekommen.

Gemüsekiste: über Biogemüse Sachsen kann man sich wöchentlich eine Abokiste für gerade mal 13 Euro inkl. Anlieferung schicken lassen. Je nach Inhalt kann der Preis variieren. Das Gemüse ist regional sowie bio. Da wir sehr viel Gemüse essen und ich meine Kochkünste gerade sehr weit ausdehne in dem Punkt, käme das gut für uns in Frage!

Kochboxen: sie sind in aller Munde - im wahrsten Sinne des Wortes :-D hier überlege ich noch inwieweit sich das rechnen könnte. Ich sehe in meinem Instagram Stream viele Menschen, die das bereits nutzen. Um Zeit zu sparen, könnte das sehr wohl in Frage kommen. Denn die stundenlangen Einkäufe sind nicht zur kräftezehrend sondern auch ganz schön teuer, weil doch recht viel unnötiges im Korb landet.

und ausserdem...

Gelassenheit und einfach immer mal NEIN sagen.